140628-fAls ehrgeiziger Lambrettafahrer durfte ich mir die verhältnismässig naheliegende Eurolambretta in Davos nicht entgehen lassen. Schnell waren mit Bernhard und Peter vom VC. 16ers auch Mitstreiter gefunden, die allerding Teilweise die für Österreicher recht einfache An- und Abreise mit dem Autoreisezug bis Feldkirch wählten. Um nicht nur als Tourist zu gelten, wurde bereits Montag mit Übernachtung im Feldkirch gen Basel, zu Freunden gereist. Donnerstag wurde samt Verstärkung aus Basel und dem Kanton Aargau (und einigen Engländer, welche uns versicherten, die Schweizer Landschaft nicht von der Autobahn genießen zu wollen, nach 3km trotzdem dorthin abbogen) die Strecke nach Davos bewältigt.  Erstaunlicherweise erreichten die Herren von der Insel  erst 1 Stunde später das Ziel. Geboten wurde Freitag ein Hüttenabend auf dem Hausberg (Rinerhorn), Samstag Ausfahrt nach Lenzerheide und Gala Dinner mit schweizer Späzialitäten. Zu besichtigen gab es, von den – Gerüchten zu folge – 800 Teilnehmern die ganze Innocenti Palette samt Umbauten und auch einigen Targas (und nur ~20 Vespas). Zum Samtag hin wurden allerdings Stimmen lauter, daß das Wetter am Sonntag umschlagen würde, was leider auch zutraf. So machten sich Bernhard und ich Sonntag bereits gegen 7:30 ohne Frühstück vom Zeltplatz und erreichten ~11 Stunden später die 675 km entfernte Heimat.
Resümee:
~1800km gehfahren davon ~1/3 im Regen, und nur ~1/3 auf der Autobahn.
Nichts geschraubt ausser 1x Nadel umghängt auf einen 200km alten jungen Motor.
2x geblitzt worden
Grüße noch an die Herren aus Norddeutschland, Altötting und München, den einzigen Exil Landsmann im Kanton St. Gallen der mir bereits bei der Anreise über den Weg gelaufen ist und an meine Schweizer Kollegen Martin und Felix, und alle die Vergessen wurden. Bis 2015 in Ebensee oder am Brückenrun davor.